November

Ziergarten

  • Rosen anhäufen, alte Blätter entfernen, der Rückschnitt erfolgt erst im Frühjahr, alle 2-3 Jahre sollten Rosen gekalkt werden.
  • Rosenstämmchen und Kletterrosen an Rosenbögen und Pergolen mit Sackleinen, lockerem Jutegewebe oder Nadelholzreisig schützen. Diese Materialien halten austrocknende Winde ab, lassen aber Luft durch. Niemals Rosenstämme in Plastikfolien, auch nicht in perforierte, einpacken. Hitzestaus und Triebfäulnis im Innern dieser winterlichen „Gewächshäuser“ schwächen die Rose, Schäden durch Nachtfröste werden provoziert.
  • Koniferen und andere Ziersträucher bei wenigen Niederschlägen nochmals kräftig wässern, damit diese über den Winter nicht vertrocknen.
  • Kübelpflanzen jetzt ins Winterquartier bringen und etwas zurückschneiden.

Gemüsegarten

  • Dauergemüse kann laufend geerntet werden.
  • Gemüsebeete grob umgraben, Stalldung oder Gründüngung mit einarbeiten.

Obstgarten

  • Fruchtmumien an Bäumen oder auf dem Boden liegende, entfernen und entsorgen, nicht auf den Kompost geben.
  • Beerenobst kann jetzt durch Stecklinge vermehrt werden, kräftige Triebe ca. 20 cm lang bis zum oberen Auge in den Boden stecken, ab und zu etwas Wasser geben.
  • Das Obstlager sollte regelmäßig überprüft werden, faule und beschädigte Früchte entfernen.
  • Beerenobst sollte eine Bodenbedeckung bekommen, sind Flachwurzler.
  • Schwere Böden umgraben und in grober Scholle liegen lassen.

Biologische Schädlingsbekämpfung

  • Futterhäuschen für Singvögel anbringen. Gefüttert werden sollte nur, wenn durch Schnee kein Futter mehr zu finden ist.

Wassergarten

  • Eisfreihalter aufsetzen und mit 1 bzw. 2 Steinen beschweren, so dass der Eisfreihalter ca. 2 cm unter Wasser ist.
  • Herbstlaub hat im Teich nichts zu suchen, weil es das Wasser unnötig mit Nährstoffen anreichert. Fischen Sie das Laub entweder regelmäßig ab oder spannen Sie Laubschutznetze.
  • Frostempfindliche Pflanzen wie Wasserhyazinthen müssen an einem frostfreien, lichten Platz überwintert werden.
  • Schilf und Gräser bleiben ungeschnitten, da sie bei geschlossener Eisdecke für den notwendigen Luftaustausch sorgen.

Ziergräser

  • Pampasgräser reagieren empfindlich auf ein Übermaß an Winterfeuchte. Binden Sie deshalb die Halme oben zusammen. Dann kann das Regenwasser an den Halmen ablaufen und das Herzstück des Horstes bleibt trocken.