Jahreshauptversammlung des Regionalverbandes Werdau-Glauchau der Gartenfreunde e.V.

Nachdem der Verband im letzten Jahr durch die Verschmelzung des Territorialverbandes Glauchau der Gartenfreunde und des Kreisverbandes Werdau der Kleingärtner neu gegründet wurde stand zum ersten Mal die Rechenschaftslegung an.

Am 23.März 2015 trafen sich die Vertreter der Vereine im kleinen Saal der Stadthalle Meerane. Neben den Kleingärtnern nahmen  als Gäste unter anderem Teil,  der Präsident des LSK Peter Paschke, der Oberbürgermeister der Stadt Glauchau Dr. Peter Dresler und der Bürgermeister der Stadt Meerane Prof. Dr. Lothar Ungerer. Nach den ersten Formalien wie Abstimmung zur Tagesordnung, Wahl der Redaktionskommission erstattete die Verbandsvorsitzende Susann Schmid den Bericht des Vorstandes. In ihrem Bericht ging Sie auf die Schwerpunkte unseres Verbandes ein. Dabei berichtete Sie, dass sich gegenüber dem Vorjahr die verpachteten Parzellen wiederrum um 84 verringert haben. Den Teilnehmern an der Beratung wurde statistisches Material zum Verband übergeben. Daraus geht hervor, dass sich die verpachteten Parzellen von 2005 – 2014 um insgesamt 1.277 verringert haben. Zum größten Teil ist die Ursache im demographischen Wandel anzusehen.

Einen großen Schwerpunkt in der Rechenschaftslegung nahm die Auswertung der Schulungstätigkeit ein. Der Regionalverband organisierte insgesamt 55 Veranstaltungen für verschiedene Funktionsträger. So werden zwei Rechtsschulungen, 4 dezentrale Schatzmeisterschulungen, 10 Begehungen der Arbeitsgruppen „Fachberatung“  und das Herzstück unserer Schulungstätigkeit,  16 Fachberaterschulungen durchgeführt.

Ein weiterer Schwerpunkt in der Berichterstattung war die Vorstandsarbeit. Monatlich werden Vorstandssitzungen durchgeführt, davon in der Zeit von Mai bis September, operativ in den Vereinen.

Trotz Verschmelzung beider Verbände  werden beide Geschäftsstellen weiter unterhalten. Diese sind zu den jeweiligen Sprechtagen Anlaufpunkt für die Kleingärtner. Für die Vereine werden die gerichtlichen Mahnbescheide erstellt (in 2014 26 neue Fälle) und die Beitreibung der Forderungen, notfalls über den Gerichtsvollzieher durchgeführt.  Gerade die Betreuung auf rechtlichem Gebiet für die Vereinsvorstände sind gut funktionierende Geschäftsstellen  und gut ausgebildete Mitarbeiter notwendig.

Im Jahr 2014 war der Verband wieder Träger einer AGH-Maßnahme. Wie in den Vorjahren wurden wieder Tafelgärten über das Jobcenter gefördert. Der Verband als Träger dieser Maßnahme betreute in den 6 Monaten 24 Teilnehmer.  Die 1-€ Jobber wurden in 11 Vereinen eingesetzt. Insgesamt wurden 5,2 Tonnen Obst und Gemüse den Tafeln zur Verfügung gestellt.

In den Ergänzungsbericht zur „Fachberatung“ ging der Kreisfachberater auf die Wichtigkeit der Fachberatung ein und wertete die differenzierte Teilnahme  der Vereine aus.

Durch den Schatzmeister des Verbandes Wolfgang Dörr wurde über die Abrechnung des Haushaltplanes und der notwendigen Beitragsanpassung gesprochen.

Das Mitglied der Revisionskommission Klaus Flehmig informierte die Anwesenden über die ordnungsgemäße Mittelverwendung, der Prüfung der Kassengeschäfte sowie der Formalitäten bei der Neugründung bezüglich der Bankvollmachten und Kassensicherheit.

In der Diskussion wurde angeregt, doch erstmal die Rücklagen anzugreifen, bevor eine Beitragserhöhung beschlossen werden sollte. Der Verbandsgeschäftsführer Uwe Jakobeit erläuterte die Wichtigkeit von Rücklagen, nicht nur im Verband sondern auch in jedem Verein.

Bei der Beschlussfassung zur Beitragserhöhung stimmten lediglich 7 Gartenfreunde dagegen.

Solch eine Veranstaltung bietet natürlich auch einen Rahmen aktive Verbandsfreunde auszuzeichnen. So wurde die Vereinsvorsitzende des KGV „Prießnitz“ e.V. Crimmitschau Karin Wittig und der Kreisfachberater Hans-Felix Dropczynski mit der Ehrennadel des LSK in Gold geehrt.

Uwe Jakobeit

 

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